CAMPAIGN INFORMATION

   
   

 

 Who Shall We Blame Now?...

 Wer ist heute schuld?


9. November 2003
Internationaler Tag gegen Faschismus und Antisemitismus



INHALT

1 Über die Kampagne

2 Mach mit bei der Kampagne

3 Hintergrundinformationen


1 Über die Kampagne

Für die Nazis waren die Juden die Sündenböcke...
In den 20er und zu Beginn der 30er Jahre gab es in Deutschland eine große Krise. Aufgrund der schlimmsten weltweiten Rezession stiegen die Arbeitslosigkeit und die Inflationsrate explosionsartig an. Den 1. Weltkrieg hatten die Deutschen verloren und eine Menge sozialer und politischer Spannungen führten zu einem Klima von Misstrauen und Angst.
Der aufstrebende Politiker Adolf Hitler war von der Idee besessen, dass die Juden der eigentliche Grund für die Probleme Deutschlands seien. Auf einer Propagandaveranstaltung in München 1920, sprach Hitler über die "Bedrohung" für "Arier" die von der "jüdischen Rasse" ausgehe. Hitler behauptete dass "die Juden" eine "Rasse" seien, die nur "Geld und Macht" wollten (Adolf Hitler "Survey on Antisemitism", 1919). Hitlers politischer Erfolg basierte hauptsächlich auf seiner aggressiven Propaganda. Für diese missbrauchte er die Ängste und Unsicherheitsgefühle der Deutschen und deren Wunsch nach einem starken "Führer". Er stellte die Juden als Sündenböcke hin, auf die der gesamte Hass und die Ängste projiziert werden konnten. Hitlers antisemitische totalitäre Ideologie sah nur eine "Lösung": die totale Annihilation der jüdischen Bevölkerung. Der 9. November 1938 markiert den symbolischen Beginn dieser Vernichtungspolitik ­ den Holocaust.

...und wer ist heute schuld?
Nach dem Ende des 2. Weltkrieges beschlossen die Europäer, dass niemals etwas wie der Holocaust wieder passieren dürfe: Niemals wieder.
"Niemals wieder" bedeutet nicht nur nie wieder Hitler und nie wieder Holocaust. Es bedeutet auch sich unterschwelligem Hass, Ängsten, Vorurteilen, Diskriminierungen und Rassismus, die treibenden Kräfte des Nationalsozialismus, zu stellen.
Die diesjährige Kampagne fokussiert darauf, wie verschiedene Gruppen als Sündenböcke für ökonomische, politische und soziale Probleme benutzt werden. In Zeiten politischer, sozialer und ökonomischer Unsicherheiten suchen die Menschen nach anderen, die sie dafür verantwortlich machen können.

Zeige nicht mit dem Finger auf andere...
Verallgemeinernde Aussagen wie "Ausländer nehmen unsere Arbeitsplätze weg", "Alle Moscheen sind Orte religiös-extremistischer Gruppierungen" oder "die jüdische Weltlobby verhindert Frieden in Israel" basieren auf Vorurteilen und fördern Rassismus und Hass. Sündenböcke sind gewöhnlich Gruppierungen, die nicht in den Mainstream passen und die anders zu sein scheinen, aufgrund ihrer Hautfarbe, Kultur, ihrer anderen Lebensweisen oder Überzeugungen.

Die Nazis verfolgten alle Gruppierungen, die mit der faschistischen Ideologie nicht vereinbar waren: Juden, Romas und Sinti, Homosexuelle, politische Oppositionelle und Menschen mit Behinderungen.
Hitler konnte seine faschistischen Ideen auf bereits existierenden Vorurteilen gegen Juden gründen, die ihre Wurzeln nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa hatten. Auch heute gibt es Politiker, die die Ängste, Ressentiments und fremdenfeindlichen Haltungen missbrauchen, um ihre "Lösungen" zu fördern: Ausschluss, Einschränkung der Menschenrechte und Einführung sogenannter Anti-Terrorismus-Gesetze. Europa ist weit entfernt von einer Kultur gegenseitigen Verständnisses und friedlicher Koexistenz. Minderheiten werden ausgegrenzt und für alles was schief läuft verantwortlich gemacht.

... mach mit im Kampf gegen Intoleranz: Niemals Wieder!
Wie würden Sie reagieren, wenn jemand in einer öffentlichen Diskussion argumentiert, "dass die Flüchtlinge schuld sind an den hohen Steuern, da sie das Sozialstaat missbrauchen"? Hätten Sie Angst, etwas dieser Aussage zu entgegnen, obwohl Sie anderer Meinung sind? Es braucht keine Gleichgültigkeit, sondern aktives Einmischen. Das bedeutet kritisch zu sein und seine Meinung zu äußern. Das bedeutet, Propaganda und Demagogie zu wiederstehen. Anstatt mit dem Finger auf andere zu zeigen, ist es wichtig, gemeinsame Lösungen für interkulturelle Annäherung und soziale Integration zu diskutieren. Durch die Kooperation mit Gruppierungen anderen Glaubens und anderen ethischen und kulturellen Hintergründen, fördern wir Toleranz und Möglichkeiten sozialen Zusammenhaltes, die deutlich zeigen wofür wir stehen: Niemals wieder!

2 Mach mit bei der Kampagne

WAS DU TUN KANNST
Jedes Jahr um den 9. November organisiert das UNITED Netzwerk eine europaweite Kampagne um der Progrome der "Kristallnacht" zu gedenken, um gegen Intoleranz zu protestieren und um eine andere Zukunft zu erschaffen.
Die Stärke der Kampagnen von UNITED besteht darin, dass die ganze Verschiedenheit der europäischen Bewegung gegen Rassismus, Faschismus und Intoleranz an einer gemeinsamen Kampagne teilnimmt. Dadurch erzeugen wir nicht nur mehr Öffentlichkeit und mobilisieren mehr Menschen. Noch bedeutender ist, dass wir einander motivieren und inspirieren und von den Erfahrungen und Ideen der jeweils anderen lernen können. Es ist ein Zeichen von Versöhnung und gegenseitigem Verständnis, dass unterschiedliche Gruppierungen diesen Tag gemeinsam erinnern. Augenzeugen berichten jungen Aktivisten von ihren Erfahrungen, Juden und Christen organisieren gemeinsame Gedenkveranstaltungen und Romagruppen arbeiten mit Schwulen- und Lesbenorganisationen zusammen. Zusammen wollen wir nicht nur die Gefahr von Rasrassismus, Diskriminierung und Teilung hervorheben, wir stehen auch zusammen für Frieden und Verständigung. Die Vielfältigkeit und Kreativität vieler gleichzeitiger Aktionen auf verschiedenen Ebenen über ganz Europa verteilt, macht den Erfolg der Kampagne aus. Der 9. November als Zentrum der Kampagne und das gemeinsame Thema und Slogan bilden die Verbindung. Dieses Poster soll dich in das Thema einführen. Du kannst es während deiner Kampagnenaktivitäten nutzen. Du kannst folgendes organisieren: öffentliche Diskussionsveranstaltungen, Demonstrationen, Gedenkveranstaltungen, Konferenzen, Posteraktionen, Medienaktionen, Kulturveranstaltungen gemeinsam mit Minderheitengruppen...

Mach Mit Bei Der Kampagne!
> Bestell weitere dieser Poster kostenlos beim UNITED - Büro (max. 100)
> Informiere UNITED (Post/Fax/e-mail) über deine geplanten Aktivitäten (Titel/Datum/Thema/Ort) und über Name, Adresse und Kontaktperson deiner Organisation


Eine Kampagne planen

Wenn du eine Aktivität innerhalb der Kampagne planst
Behalte im Auge, dass die meisten Aktivitäten auf einer low-budget oder no-budget Basis erfolgen. Kein Geld zu haben bedeutet nicht zwangsläufig keine Aktion zu haben. Es ist wichtig, dass eines deiner Kampagnenziele der Schutz und das Empowerment von Opfern des Faschismus ist.


Praktische Tipps:
>Fang rechtzeitig mit den Vorbereitungen an
> Nutze die Ressourcen, die deiner Organisation bereits zur Verfügung stehen
> Suche nach Partnern und Verbündeten ­ wenn es geht auch außerhalb der NGO-Bewegung (Schulen, religiöse Gruppierungen, Gruppierungen des Gemeinwesens)
>Versuche so viele Menschen wie möglich schon in die Vorbereitungen einzubeziehen (Freiwillige, Partner usw.) und verteile klare Aufgaben
>Denk dran, du kannst Material für die Kampagne beim UNITED-Büro umsonst beziehen

Fragen, auf die du Antworten wissen solltest:
> Welche Botschaft will ich vermitteln?
> Welche Ergebnisse erwarte ich (kurzfristig/langfristig)?
> Wie willst du deine Botschaft kommunizieren?
> Welche Öffentlichkeit brauchst du, um diese Botschaft zu vermitteln?
> Gibt es spezielle Wege oder Gelegenheiten durch die die Botschaft effektiver kommuniziert werden könnte?

WIE UNITED DIR HELFEN KANN
>UNITED wird einen Kalender publizieren, aus dem alle in Europa stattfindenden Aktivitäten ersichtlich werden. Dies wird dir helfen, Kontakte zu knüpfen, Ideen zu finden und Redner anderer Gruppierungen auszutauschen. Dieser Kalender wird mehrfach aktualisiert. Du kannst ihn auf unserer homepage www.unitedagainstracism.org finden.
>Ruf uns an, wenn du keine Partner für deine Aktivitäten finden kannst. Vielleicht kennen wir andere NGO's in deiner Region oder Stadt, die Aktivitäten planen.
>Wir geben eine Pressemitteilung an alle bedeutenden europäischen Presseagenturen, Zeitungen usw. Wir verweisen Journalisten, die über spezifische Aktivitäten etwas erfahren wollen, an die entsprechenden lokal arbeitenden Organisationen. UNITED wird nach dem 9. November einen Bericht herausgeben, in dem über so viele der stattgefundenen Aktivitäten wie möglich berichtet wird.

WIE DU UNITED HELFEN KANNST
Wir können das nur mit deiner Hilfe machen. Hilf uns, die Pressemitteilung aufregend zu gestalten. Gib uns deine Aktivitäten bekannt. Schick uns deine Einladungen, Flyer und Poster bevor die Aktivitäten statt finden. Teile uns deine Medienkontakte mit. Hilf uns, den Bericht zu vervollständigen. Stell sicher, dass deine Aktivität dabei ist. Schick uns Berichte, Zeitungsartikel, Fotos, etc. direkt nach der Veranstaltung.

3 Hintergrundinformationen

DIE KRISTALLNACHT
Am 9. November 1938 begannen die Nazis die Progrome gegen die Juden in Deutschland. Nach der Machtübergreifung der Nazis 1933 sahen sich die Juden zunehmend einer harten Gesetzgebung ausgesetzt: sie wurden gezwungen, ihre Geschäfte an "Arier" zu übergeben, sie durften nur in jüdischen Geschäften einkaufen, die Kinder durften nur jüdische Schulen besuchen etc. Dies wurde durch eine organisierte Gewalt gegen Juden unterstützt. Bis zum 9. November 1938 erschienen diese Attacken planlos und es schien, als dass sie nicht von der deutschen Regierung, den Nazis, gutgeheißen würden. Am 6. November erhielt Herschel Grynszpan, ein in Paris lebender junger Jude, eine Karte von seinem Vater Zindel. Dieser war wie 18 000 andere deutsche Juden, am 27. Oktober zur polnischen Grenze deportiert worden. Die Postkarte beschrieb die schrecklichen Lebensbedingungen der Deportierten. Herschel Grynszpan wurde von dem was er las so wütend, dass er zur Deutschen Botschaft in paris ging und den ersten deutschen, der ihm über den Weg lief, niederschoss. Dieser war Ernst vom Rath, ein Diplomat (diplomatic assistant). Vom Rath erlag am 8. November seinen Verletzungen. Die Nachricht seines Todes erreichte Deutschland am nächsten Tag. Hitler und Göbbels waren zu diesem Zeitpunkt auf einer NSDAP Festveranstaltung anlässlich des 10. (15.) Jahrestages des Hitlerputsches vom 9. November 1923. Göbbels nutzte diese Chance und hielt sofort eine Hetzrede gegen die Juden.
Am 9. November 1938 begannen in Berlin die Progrome, welche inoffiziell von Hitlers SA Sturmtruppen organisiert wurden. In einem Telegramm an alle SA und SS Truppen, ordnete , SS-Gruppenführer Reinhard Heydrich, den beginn der Gewaltexzesse an. Synagogen wurden in Brand gesteckt. Die Fenster jüdischer Geschäfte wurden im ganzen Lande eingeschmissen, was der "Kristallnacht" ihren Namen gab. Viele Juden wurden physisch angegriffen. Mehr als 7000 jüdische Geschäfte wurden deutschlandweit angegriffen. Feuer wurden in jedem jüdischen Gebiet angesteckt und die Nazis verbrannten religiöse Bücher. Ca. 200 Synagogen wurden zerstört. Die Gewalt dauerte 24 Stunden. 91 Juden wurden getötet. Mehr als 30000 wurden festgenommen und in Konzentrationslager gesperrt. Viele von ihnen wurden in den folgenden Monaten getötet. Die "Kristallnacht" wird als der symbolische Beginn des Holocaust angesehen. Ca. 6 Millionen Juden wurden Opfer dieser Vernichtungspolitik. Weitere 5,5 Millionen Opfer wurden sogenannte "Feinde des deutschen Staates": Kriminelle und "Asoziale", Menschen mit geistiger Behinderung, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, politische Gegner wie Kommunisten und Sozialisten, Sinti und Roma. Schätzungen sprechen von 200 000 bis 1 500 000 ermordeten "Zigeunern" und 10 000 bis 15 000 ermordeten Homosexuellen in den Konzentrationslagern.
Ungefähr 100 000 von ca. 1 500 000 Schwule und Lesben wurden eingesperrt. Das Wort "Kristallnacht" wurde von den Nazis selbst erschaffen, denn es verhöhnte was passiert war. Deutsche Antifaschisten bevorzugen deshalb den Begriff "Reichsprogromnacht", wenngleich in den meisten anderen Ländern der Begriff "Kristallnacht" bekannter ist.

DEFINITIONEN

Antisemitismus
Antisemitismus ist ein Vorurteil gegen jüdische Menschen. Antisemitisten glauben fälschlicherweise, dass die Juden sich grundlegend von anderen Menschen unterscheiden, dass sie die Welt regieren wollen und dieses durch eine weltweite Konspiration erreichen wollen. Diese Form fremdenfeindlicher Intoleranz führt zu Diskriminierungen einzelner als auch zur Verfolgung der Juden als Gruppe. Mit der Machtergreifung Hitlers und in der Ideologie der rassischen Reinheit manifestierte sich der Antisemitismus in seiner schlimmsten Ausprägung.

Faschismus
Faschismus ist eine gewalttätige, reaktionäre, politisch rechte Bewegung, welche sich in einer terroristischen Diktatur manifestiert. Besonders in Zeiten von politischen und ökonomischen Krisen erfährt der Faschismus zunehmende Unterstützung in allen sozialen Gruppen. Demokratische Freiheiten werden zerstört und Mitglieder spezifischer (ethischer) Minderheiten und Andersdenkende werden diskriminiert. Faschisten glauben an eine Politik eines starken Führers anstelle der parlamentarischer Demokratie. Faschisten bauen auf einen starken Nationalismus, der oft in Rassismus umschlägt. Der Begriff Faschismus meint historisch den italienischen Faschismus unter Mussolini, wird aber auf eine Bandbreite von ähnlichen Regimen, Parteien und Bewegungen angewendet.

Nazismus
Nazismus bezeichnet eine Ideologie und Politik der deutschen Faschisten, welche von Rassismus, Antisemitismus, Totalitarismus, sozialer Demagogie, Aggressivität und Herrschaftsansprüchen gegenüber anderen Nationen gekennzeichnet ist. Das Wort Nazismus leitet sich von dem Ausdruck "Nationalsozialismus" her. Dies war eine Bewegung in Deutschland, die von der NSDAP, der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands, angeführt wurde. Das Nazi-Regime ist verantwortlich für den Tod von Millionen Zivilisten. Einige Gruppierungen identifizieren sich mit den Idealen des Nazismus auch heute noch. Diese Neonazis manifestieren sich manchmal als Skinheads, aber nicht alle tun das, und nicht alle Skinheads sind Neonazis.

Sündenböcke
Allgemein ist ein Sündenbock jemand, der für die Sünden anderer verantwortlich gemacht wird oder bestraft wird. Im gesellschaftlichen Kontext steht der Begriff Sündenbock stark Vorurteilen in Zusammenhang. Eine Person oder Gruppe wird auf Grundlage falscher Informationen, Stereotypien und Ressentiments beschuldigt. Besonders in Zeiten sozialer Veränderungen oder Krisen suchen die Menschen nach anderen, die sie dafür verantwortlich machen können. Die Probleme in der Gesellschaft werden so komplex, dass die wahren Gründe für soziale Veränderungen schwierig zu verstehen sind. Sündenböcke zu finden kompensiert das Gefühl von Machtlosigkeit und Unsicherheit.

INTERNET QUELLEN
UNITED for intercultural action ­ www.unitedagainstracism.org
Internetzentrum Antirassismus Europa (I CARE) ­ www.icare.to
United States Holocaust Memorial Museum ­ www.ushmm.org
Simon Wiesenthal Zentrum ­ http://motic.wiesenthal.com
Antisemitismus und Xenophobie Heute ­ www.axt.org.uk


WAS IST UNITED?
UNITED for Intercultural Action ist ein europäisches Netzwerk gegen Nationalismus, Rassismus, Faschismus und unterstützt Migranten und Flüchtlinge. Rassismus, Nationalismus, Faschismus, Diskriminierung, restriktive Asylpolitik - diese Themen haben eine europäische Dimension. Es ist wichtig, Intoleranz auf allen Ebenen zu bekämpfen. Durch UNITED verbunden, arbeiten mehr als 550 Organisationen unterschiedlichsten Hintergrundes, aus allen europäischen Ländern auf freiwilliger Basis zusammen. Die Kooperationen gemeinsamer Aktionen und geteilter Aktivitäten basieren auf gegenseitigem Respekt. UNITED ist - und wird dies auch immer bleiben - unabhängig von allen politischen Parteien,. Organisationen und Staaten, aber ist interessiert an aktiven Kooperationen mit anderen antirassistischen Initiativen in Europa. Mithilfe des UNITED Netzwerks treffen Organisationen aufeinander, arbeiten an gemeinsamen Aktionen und tauschen Informationen aus. Europaweite Aktionswochen, Kampagnen und ähnliches werden auf UNITED - Konferenzen geplant und diskutiert. Gleichgesinnte Organisationen finden sich auf solchen Konferenzen und arbeiten an spezifischen Projekten und Themen zusammen. Die Mitarbeiter im Büro stehen in ständigem Kontakt zu den Netzwerk Organisationen und sichern so, dass Informationen und Aktionsangebote schnell übermittelt werden. Wir erhalten Informationen von mehr als 2000 Organisationen und schicken unsere Infos an über 2200 Gruppen in Europa. Wenn du mitmachen willst, diskutiere die Ideen und Ziele von UNITED innerhalb deiner Organisation. Informiere uns, dass deine Organisation Mitglied werden will oder Informationen erhalten möchte.

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